Im Kavalierhaus folgt ein Jubiläum auf das andere. Im vergangenen Jahr feierte EMMA – Museumswohnung im Kavalierhaus das 25jährige Bestehen. Und in diesem Jahr arbeiten die „Gartenfreunde Kavalierhaus-Garten“ seit einem Vierteljahrhundert gemeinsam am Erhalt von Emma Wredes Garten. Die Gartenfreunde sind von Beginn an eine Arbeitsgemeinschaft des Museums- und Heimatvereins. Im Laufe der 25 Jahre haben sich viele helfende Gartenfreunde und vor allem auch Gartenfreundinnen mit viel Enthusiasmus und manchmal auch mit Rückenschmerzen dieses Kleinods in der Stadt angenommen.
Ein gärtnerisches Kleinöd mitten in der Stadt (Foto: M. Seth).Weiterlesen →
Sicher haben viele von Ihnen die spannende Sonderausstellung im HMSG besucht, die so eng mit der Geschichte des Vereins verknüpft ist. Die Finissage bietet Ihnen nun eine wunderbare Gelegenheit, die Ausstellung in ihrer letzten Phase zu erleben und die beeindruckende Sammlung des Museums zu würdigen. Als besonderes Highlight werden Kurzfilme über das Museum und die Dauerausstellung gezeigt, die einen einzigartigen Einblick in die Geschichte und Bedeutung des Museums geben. Neben den Filmvorführungen laden wir Sie herzlich ein, am Mittwoch, 23. August 2023, ab 19 Uhr den Abend im idyllischen Rosengarten des Schlosses zu verbringen. Genießen Sie Snacks, erfrischende Getränke und lassen Sie sich von der musikalischen Begleitung verzaubern. Der Eintritt zur Finissage ist frei. Um uns bei der Planung zu helfen, bitten wir Sie jedoch, sich unter der E-Mail-Adresse veranstaltungen@museen-gifhorn.de anzumelden.
Das „Museum am Nachmittag“ lädt am Donnerstag, 17. August, um 16 Uhr zu einer besonderen Führung durch die Sonderausstellung im Historischen Museum Schloss Gifhorn ein. Kuratorin Wiebke Manzke zeigt Ihnen die aktuelle Sonderausstellung und teilt die spannenden Geschichten und Hintergrundinformationen zu den ausgestellten Objekten mit Ihnen. Die Besucher haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihr Wissen über die Sammlung des Museums zu erweitern. Im Anschluss kann bei einer gemeinsamen Kaffeepause das Gesehene und Gehörte vertieft oder einfach nur geplaudert werden.
Der Eintritt für das „Museum am Nachmittag“ beträgt 4,50 Euro pro Person, inklusive Kaffee und Keksen.
Ein Blick in die Sonderausstellung (Foto: M. Seth).
Zwischen dem 7. und 18. August sind die Mitglieder der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft, Studierende der Universität Leipzig (Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte) und die Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn wieder an der frühmittelalterlichen Ringwallanlage „Sassenburg“ aktiv. Die Grabungen unter dem Motto „Ehrenamt trifft Wissenschaft“ werden neben der VGH Stiftung und VGH Regionaldirektion Celle auch vom Museums- und Heimatverein Gifhorn e.V. und dem Landkreis Gifhorn gefördert. Bei den archäologischen Untersuchungen konnten bereits wichtige Informationen zum genauen Alter der Anlage, zur Bauweise und zur Vor- und Nachnutzung des Geländes ermittelt werden.
In diesem Jahr widmet sich das Grabungsteam um die Archäologen Uwe Kraus, Heinz Gabriel und Dr. Ingo Eichfeld unter anderem einem „verdächtigen Bereich“ im östlichen Vorfeld der Anlage. Was gibt es dort zu entdecken? Ist den Archäologen auch in diesem Jahr das Finderglück hold? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie am Samstag,12. August 2023 um 11 Uhr, wenn Sie das Grabungsteam zu einer exklusiven Führung über das Grabungsgelände begrüßt.
Lassen sich der Sassenburg in diesem Jahr weitere Geheimnisse entlocken? (Foto: I. Eichfeld, Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn).Weiterlesen →
Sonntag ist Künstlerin Anja Warzecha selbst vor Ort
Zum ersten Mal kam die Hallenser Künstlerin Anja Warzecha selbst als Besucherin in die EMMA-Museumswohnung im Kavalierhaus. Im Rahmen ihres Stipendiums im Künstlerhaus Meinersen recherchierte sie zur materiellen Zusammensetzung von Inneneinrichtungen und traf im EMMA auf einen reichhaltigen Schatz. Jetzt ist sie ins EMMA zurückgekehrt mit einer kleinen Ausstellung, die sie unter dem Motto „zu Besuch“ in fast allen Räumen der Wohnung und auch auf dem Dachboden präsentiert. Die Ausstellung ist bis Oktober während der Öffnungszeiten der Museumswohnung zu sehen. Am Sonntag, 16. Juli, lädt die Künstlerin von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr zu einem Austausch direkt vor Ort ein. Gern gibt sie die Ideen zu ihren filigranen Werken preis.
Eingeschmiegt: Die filigrane Arbeit von Anja Warzecha füllt eine Lücke in Emma Wredes Kittelschürzen.
Mithilfe eines 3D-Stiftes hat sie zarte Blumengebinde, Handtücher, eine Lampe oder Wäschestücke geschaffen, die sich nahezu unbemerkt in das Interieur der Wohnung eingliedern.
Die Ausgrabungen auf der Sassenburg östlich von Gifhorn werden auch in diesem Sommer fortgesetzt. Unter dem Motto „Ehrenamt trifft Wissenschaft“ wollen die Kreis- und Stadtarchäologie, Studierende der Universität Leipzig (Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte) und Freiwillige der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft Gifhorn den Geheimnissen der frühmittelalterlichen Ringwallanlage weiter auf den Grund gehen.
Unterstützt werden die Forschenden unter anderem vom Landkreis und der Stadt Gifhorn, sowie vom Museums- und Heimatverein Gifhorn e.V. Ganz besonders freut sich das Grabungsteam über eine großzügige Spende der VGH-Stiftung und der VGH Regionaldirektion Celle, ohne die die geplante Grabungskampagne so nicht möglich wäre.
Freiwillige und Studierende der Archäologie arbeiten auf der Sassenburg „Hand in Hand“. Dabei wird jeder Fund registriert (Foto: I. Eichfeld, Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn).Weiterlesen →
Die Archäologie-Studentin Melina Raschke bei der Gestaltung der Vitrine im Historischen Museum Schloss Gifhorn (Foto: I. Eichfeld).
Die Archäologische Arbeitsgemeinschaft und die Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn präsentieren einen seltenen Fund: Eine im letzten Jahr von Michael Sassenhagen (Steinhorst) abgegebene mittelalterliche Bartaxt wird für begrenzte Zeit in der Vitrine der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft im Eingangsbereich des Historischen Museums Schloss Gifhorn gezeigt. Das Fundstück war bereits vor einigen Jahren nach Baggerungen in der Aller zum Vorschein gekommen. Der Lagerung im Wasser ist zu verdanken, dass nicht nur die eiserne Schneide der Axt, sondern auch der Schaft aus Eichenholz erhalten geblieben ist. Eine naturwissenschaftliche Untersuchung ergab für die Axt eine Datierung in das ausgehende 13. bis 14. Jahrhundert, also in das späte Mittelalter. Damit handelt es sich um eine archäologische Besonderheit, denn vollständig erhaltene mittelalterliche Äxte werden nur sehr selten gefunden. Gestaltet wurde die aktuelle Ausstellung von der Archäologie-Studentin Melina Raschke, die auch Mitglied der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft ist. Nach einer Corona-bedingten Zwangspause sollen in der Vitrine in Zukunft wieder verstärkt archäologische (Neu-)Funde aus dem Kreis und der Stadt Gifhorn präsentiert werden. Die Vitrine kann während der normalen Öffnungszeiten des Museums angeschaut werden.
Auf unserer Fahrt nach Hannover wollen wir sehen, was die Stadt außer dem Bahnhof und dem Flughafen noch zu bieten hat.
Bei einer 2 1/2-stündigen Rundfahrt entdecken wir die schönsten Seiten von Hannover und lernen dabei die Stadtgeschichte auf eine unterhaltsame Weise kennen. Vorbei an den Herrenhäuser Gärten, dem Maschsee und der Eilenriede, erleben wir die grüne Seite der Stadt. Weitere Wahrzeichen sind das Neue Rathaus, das im Jahr 2013 bereits 100 Jahre alt geworden ist, und die malerische Altstadt mit dem Alten Rathaus, der Marktkirche und einladenden Cafés. Damit wir das besondere Flair der Altstadt erleben können, lädt der Stadtführer zu einem 20-minütigen Stadtspaziergang ein. Es gibt viel zu entdecken!
Liebe Mitglieder, Im Künstlerhaus Meinersen lebt und arbeitet zurzeit die Künstlerin Anja Warzecha. Am 3. Juni 2023 eröffnet sie ihre Ausstellung „A Sense of Place“. Auf der Homepage des Künstlerhauses heißt es über sie und ihre Ausstellung:
„Anja Warzecha beschäftigt sich mit Gestaltungsformen menschlicher Lebensräume. Während des Stipendiums in Meinersen arbeitete sie ortsbezogen und untersuchte Fassadenkompositionen, Materialkombinationen, Dekorationen in Fenstern und Wohnräumen. Aus diesen gesammelten Ortsfragmenten entstanden malerische, zeichnerische und installative Arbeiten, die sich mit unterschiedlichen Mitteln einem Ortsgefühl annähern.“
Das Amtshaus von Meinersen, heute Künstlerhaus. (Foto: Castritus – CC BY-SA 4.0).
Die Anregungen zu einigen der ausgestellten Bilder stammen aus dem „EMMA“, was für uns als Förderverein des Wohnmuseums im Kavalierhaus natürlich von besonderem Interesse ist. Die Ausstellung kann vom 3.Juni bis 25 Juni 2023 donnerstags, samstags und sonntags jeweils von 15-18 Uhr besichtigt werden. Zur Einstimmung empfehlen wir den Artikel im Magazin KURT (ab S. 62 oder online unter https://www.yumpu.com/de/document/read/67981748/kurt-05-2023 Für die Vereinsmitglieder bietet Frau Warzecha eine exklusive Besichtigung an am Freitag, dem 16.Juni 2023 um 15 Uhr. Diese Führung findet mit ihr und mit Jochen Weise, dem künstlerischen Leiter des Hauses, in Form eines Künstlergesprächs statt. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen im Künstlerhaus.
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