Burda, Brigitte, Sibylle & Co – Frauenzeitschriften der 50er Jahre

Sonderausstellung des EMMA – Museumswohnung im Kavalierhaus
in den Ausstellungsräumen des Kavalierhauses Gifhorn, Steinweg 3
vom 24. September bis 25 Oktober 2020

Inspirierend, informativ, unterhaltsam, all das sind die Frauenzeitschriften für die weibliche Leserschaft der 1950er Jahre. Noch steht vieles unter dem Eindruck der vorausgegangenen Kriegs- und Mangeljahre, aber der Blick ist nach vorne gerichtet. Modisch schicke Kleider, Rezepte für die Küche, Lebensberatung und vieles mehr findet die moderne Frau in den Blättern. In schicken Kleidern, Reisen und gutem Essen drücken sich die Sehnsüchte jener Jahre aus und verbinden sich zu einer Aufbruchsstimmung, die in den Zeitschriften gespiegelt wird.

Die Ausstellung präsentiert mit „Burda, Brigitte, Sibylle & Co“ eine kleine Auswahl aus dem großen Angebot der Frauenzeitschriften. Vertreten ist mit „Sibylle“ auch eine Zeitschrift aus der DDR und vermittelt einen Blick auf das dortige Mode- und Lebensgefühl. Allen gemeinsam ist, dass in ihnen die Sehnsüchte der 1950er Jahre fassbar werden. Einige Modeblätter erscheinen nicht mehr, andere wiederum konnten sich bis in die Gegenwart am Markt behaupten. Auch von aktuellen Ausgaben zeigen wir eine begrenzte Auswahl.

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Der Traum vom neuen Leben – Niedersachsen und das Bauhaus

Sonderausstellung im Historischen Museum Schloss Gifhorn vom 09.09.2020 bis zum 14.03.2021

Das Bauhaus stand nie in Niedersachsen, aber Spuren lassen sich hier dennoch einige finden. Zahlreiche Studierende kamen von hier. In Alfeld bei Hannover steht das weltbekannte Fagus-Werk – eine von Walter Gropius 1911 errichtete Schuhleisten-Fabrik, die als Schlüsselbau der Moderne gilt und mittlerweile zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Die Anregung für die erste Bauhaus-Tapete kam von Emil Rasch, der zwischen 1947 und 1951 als Abgeordneter im niedersächsischen Landtag saß. Gleiches gilt für einige Designklassiker, die in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg im Kreis Holzminden nach wie vor im Programm sind – wie zum Beispiel das Service des Bremer Bauhaus-Absolventen Wilhelm Wagenfeld.

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