BINGO!-Umweltstiftung und Bürgerstiftung Wittingen fördern Projekt der Kreisarchäologie & Archäologischen Arbeitsgemeinschaft

Das Scheibenkreuz befindet sich in der Restaurierung.

Bei einem Unfall im Sommer 2018 war das Scheibenkreuz von Rade, ein spätmittelalterliches Denkmal, stark beschädigt worden. Der Unfallverursacher hat sich nicht gemeldet. Die Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn und die Archäologische Arbeitsgemeinschaft im Museums- und Heimatverein Gifhorn e.V. haben Mittel eingeworben, um das Scheibenkreuz bei der auf Steinrestaurierung spezialisierten Firma Schmalstieg in Burgwedel wiederherstellen zu lassen. Zusätzlich soll eine Kopie angefertigt werden. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) fördert das Projekt mit einem Betrag von rund 7.700 Euro. Weitere 1.000 Euro steuert die Bürgerstiftung Wittingen bei. 

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Fahrt nach Bardowick

Einladung zur Exkursion nach Brandenburg am 29. August 2020

An diesem Tag erkunden wir das frühmittelalterliche Bardowick. Neben einer Besichtigung des Doms gibt es auch eine geführte Exkursion zu verschiedenen archäologischen Aufschlüssen im Ort. Mehr Infos folgen in Kürze.

Vom Limes bis an die Nordsee – Römer innerhalb und außerhalb des Reiches

Vortrag von Dr. Kai Mückenberger, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Limes-Beauftragter, am Dienstag, 11. Februar 2020, 19 Uhr, im Museum Burg Brome

Der von der Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn organisierte Vortrag schlägt einen Bogen von aktuellen Forschungsansätzen zur Römerforschung entlang der ehemaligen Reichsgrenze hin zu ausgewählten Fundplätzen des nordwestdeutschen Raumes, die für die Erforschung der Römischen Kaiserzeit im sogenannten Barbaricum von nachhaltiger Bedeutung sind. Schlaglichtartig werden dabei die aktuellen Diskussionen um den vermeintlichen Ort der Varusschlacht bei Bramsche aufgegriffen, der auch nach über 30 Jahren Forschung noch einige ungelöste Fragen bereithält. Weiterlesen

Archäologische Prospektion an der Sassenburg

Die neu eingerichtete Stadtarchäologie begleitet ein Projekt, das in Kooperation mit dem Archäologen Uwe Kraus M.A. von der Universität Leipzig durchgeführt wird. Studierende der Archäologie haben an einem der wichtigsten Bodendenkmäler der Stadt Gifhorn, der sogenannten Sassenburg, eine archäologische Prospektion vorgenommen. Im Gepäck hatten Sie dazu u.a. moderne Messinstrumente, um zerstörungsfrei in den Untergrund blicken zu können. Zur Ausrüstung gehörte z.B. auch ein Magnetometer, mit dem man kleinste Unterschiede im Magnetfeld und damit verborgene Strukturen unter der Erdoberfläche feststellen kann. Mitglieder der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft halfen ebenfalls bei den Untersuchungen.

Das archäologische Jahr im Landkreis Gifhorn: ein Rückblick auf 2019

Vortrag von Dr. Ingo Eichfeld (Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn), am Dienstag, 14. Januar 2020, 19 Uhr, Historisches Museum Schloss Gifhorn

AG-Mitglieder bei der Grabung in Calberlah.

Der Täter kehrt oft an den Tatort zurück: Diese kriminalistische Binsenweisheit trifft auch auf Archäologen zu! So erschienen die Archäologen im Jahr 2019 erneut an der KiTa-Neubaustelle in Calberlah, um die Spuren einer mehr als 2000 Jahre alten Siedlung zu dokumentieren. Großes Interesse erregte im zurückliegenden Sommer zudem die Grabung eines US-Teams, das in der Gemarkung Müden die Absturzstelle eines im 2. Weltkrieg abgeschossenen Flugzeugs untersuchte. Weiterlesen